Wir danken unseren Förderern "Stadtwerke Leipzig",

"Sparkasse Leipzig"

und der "Bürgerstiftung Leipzig",

dass sie die Arbeit der Umweltbibliothek ermöglichen.
Die Umweltbibliothek wird institutionell gefördert vom Amt für Umweltschutz der Stadt Leipzig und unterstützt vom Umweltbundesamt.



Die Umweltbibliothek wird außerdem unterstützt durch:



Den Europäischen Sozialfonds für Deutschland
und



die Europäische Union.

Termine Bibliothek Recherche Publikationen Kontakt Links Spenden

Geschichte

Eine kurze Geschichte der Umweltbibliothek Leipzig

Die Umweltbibliothek Leipzig ist ein Kind der kirchlichen Oppositionsbewegung in der DDR, in der auch der Ökolöwe, unser heutiger Trägerverein, eine starke Wurzel hat. Um über das damals staatlicherseits tabuisierte Thema Umweltschutz zu informieren, richtete die bereits 1981 vor allem von Theologie- und anderen Studenten unter dem Dach des Jugendpfarramtes gegründete AG Umweltschutz (AGU) 1988 eine Umweltbibliothek ein. Jugendpfarrer Klaus Kaden stellte dazu nicht mehr nur die Räume für die Treffen der Gruppe, sondern einen Schreibtisch und ein Regal zur Verfügung. Die Mitglieder der AGU trugen gut vier laufende Meter privater Materialien zusammen und öffneten ab 5. September im Jugendpfarramt mitten im Stadtzentrum die Umweltbibliothek - immer montags von 13-19 Uhr kümmerte sich Roland Quester, der die Bibliothek heute noch leitet, um die Büroarbeiten der AGU und die Beschaffung und Ausleihe der Materialien.

Eine der ersten Freiheiten, die in der DDR im Herbst 1989 erkämpft wurden, war die Möglichkeit zur freien Vereinsgründung. Auch wir machten davon umgehend Gebrauch und gründeten bereits am 23. November 1989 mit über 150 Mitglieder der AGU und aus den Umweltgruppen des Kulturbundes die unabhängige und gemeinnützige Leipziger Umweltorganisation ÖKOLÖWE – Umweltbund Leipzig e.V.

Der ÖKOLÖWE übernahm die Umweltbibliothek der AGU und zog am 2. Januar 1990 mit vielen anderen neuen demokratischen Organisationen und Parteien in das Haus der Demokratie, bis dahin Stadtleitung der Staatspartei SED. Ein wichtiges Ziel war es für uns, die gewonnene Informationsfreiheit nun auch nutzbar zu machen. Die Notwendigkeit, qualifizierte Umweltinformationen zu erschließen und allgemein zugänglich zu machen, war gerade im industriell hochbelasteten Leipziger Raum überdeutlich und die Umweltbibliothek wurde daher als zentraler Bestandteil des Vereins weiterentwickelt. Sie wurde Anfangs mit Spenden und Mitteln des Arbeitsamtes, in späteren Jahren mit städtischer Förderung und ab 1997 auch mit Unterstützung von Sponsoren ausgebaut und betrieben. Dazu kamen eine Vielzahl von Einrichtungen, Vereinen und Personen, die die Arbeit der Umweltbibliothek durch kostenlos zur Verfügung gestellte Publikationen unterstützten (und dies auch heute noch tun). 1997 wurden wir Mitglied im Deutschen Bibliotheksverband, anfang 2000 erhielt die Umweltbibliothek die Zulassung für den Fernleihverkehr. Im Oktober 1999 wurde Roland Quester auf Beschluß des Stadtrates für sein Engagement im Umweltschutz vom Oberbürgermeister die Ehrenmedaille der Stadt Leipzig verliehen.

Die Umweltbibliothek Leipzig des Ökolöwen ist heute durch den Beitrag Vieler mit ihrem umfangreichen Bestand, ihrem Internet- und weiteren Angeboten, zu einer der größten öffentlichen Umweltbibliotheken Deutschlands geworden und engagiert sich seit Jahren auch für die Vernetzung und den Erfahrungsaustausch mit den anderen Umweltbibliotheken in Deutschland

Eine umfangreichere Darstellung zur Geschichte der Umweltbibliothek finden Sie hier.