Umweltpädagogische Angebote für Schulen und Freizeit
Neben dem Gesamtbestand der Umweltbibliothek von rund 18.000 Medien, finden Sie hier konzentriert besonders für die Umweltbildung geeignete und z.T. speziell dafür konzipierte Angebote. Die Angebote unterstützen die Vermittlung umweltbezogener Themen und ermöglichen es Ihnen, entsprechende Unterrichts- und Freizeitangebote zu gestalten und umzusetzen.
- Medienkisten
- Videoreihe Alte Handwerksberufe
- Naturnahe Freigeländegestaltung in Schulen und Kindergärten
- Linkverzeichnis Umweltpädagogik
- Umweltbildungsangebote des Ökolöwen
- Wettbewerbe
- Weitere Angebote
1. Medienkisten
Die Umweltbibliothek und unser Trägerverein Ökolöwe bieten Medienkisten zu
unterschiedlichen Themen und für verschiedene Altersgruppen zur Ausleihe an.
Die Kisten enthalten jeweils eine Vielzahl von Medien - das können Messgeräte,
Bücher, Videos, Spiele, Foliensätze, Unterrichtsmaterial oder diverse
Gerätschaften sein - die es ermöglichen, das Thema der Kiste ohne eigenen
Recherche- und Beschaffungsaufwand zu erschließen und zu gestalten. So können
mit den Geräten bestimmter Kisten z.B. Umweltbelastungen selbst gemessen werden,
während das enthaltene Informationsmaterial den thematischen Hintergrund
erläutert, bei der Einschätzung der Messergebnisse hilft und Möglichkeiten
des Handelns aufzeigt.
Sie leihen einfach eine Medienkiste aus und haben alles zusammen was Sie
benötigen, um kreativen, spannenden, handlungsorientierten und
wissensvermittelnden Unterricht oder Freizeitprojekte zu wichtigen Themen
von Umweltschutz und nachhaltiger Entwicklung zu gestalten.
Wir erheben für die Medienkisten eine Erhaltungsgebühr von 10,- € pro Ausleihe.
Vorbestellungen sind zu empfehlen.
Eine detaillierte Beschreibung aller Kisten findet sich hier.
2. Videoreihe Alte Handwerksberufe
Unter dem Titel Der Letzte seines Standes? produziert Benedikt Kuby seit über
zehn Jahren in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk eine anregende Filmreihe
über alte Handwerksberufe, die sich auch wunderbar z.B. als Einstieg oder Element
in Bildungsprojekten zur Arbeits- und Lebenswelt, Globalisierung, Nachhaltigkeit u.ä.
eignet. Er sucht in aussterbenden Berufen die letzten der alten Handwerksmeister, die
uns von ihrem Wissen über alte Handwerkstechniken, Handgriffe, Regeln und Kniffe,
Rezepturen, Formen und Ornamente und auch von ihrer Arbeitskultur und Lebensphilosophie
berichten können. Es soll das alte Wissen für die Nachwelt erhalten bleiben, die
vielleicht einmal darauf zurückgreifen will oder muß - Stichworte wie Denkmalschutz,
aber auch Dezentralisierung, Umweltverträglichkeit, Energieeinsparung, Dritte Welt.
Schon jetzt zeigt sich, dass bereits einige für tot erklärte Handwerke eine Renaissance
erleben. Die Filme - je ca. 30 Minuten lang - dokumentieren alte Handwerksberufe bzw.
alte Herstellungsverfahren und geben Einblicke in die Lebens- und Arbeitsweise. In der
Regel wird anhand der Herstellung eines für den Beruf typischen Produkts der Ablauf
der Herstellung gezeigt, sowie die dafür nötigen Handgriffe, Werkzeuge und Materialien.
Der Protagonist gibt Auskunft über seine Lehrzeit, sein Arbeitsleben, aber auch über
kleine, oft private Ereignisse in seinem Leben.
Eine (bei Bedarf erweiterbare) Auswahl aus dieser Reihe steht in der Umweltbibliothek
zur Ausleihe zur Verfügung:
Der Windmüller (V-WI4-2), Der Fassbinder (V-WI4-3), Der Schuhmacher (V-WI4-4),
Der Schmied (V-WI4-5,) Der Wagner (V-WI4-6), Die Bergbäuerin (V-WI4-7),
Der Weber (V-WI4-8), Der Kupferschmied (V-WI4-10), Der Glasmacher (V-WI4-11)
Der Bootsbauer (V-WI4-12), Der Ofenbauer (V-WI4-13), Der Turmuhrbauer (V-WI4-14),
Der Brunnenbauer (V-WI4-15)
3. Naturnahe Freigeländegestaltung in Schulen und Kindergärten
Vom öden Pausenhof zum anregenden Schulgelände ... Mit den nachfolgend aufgeführten Materialien können Sie sich Ideen, Anregungen und detaillierte praktische Anleitungen für die Gestaltung naturnaher Schul- und Kindergartengelände verschaffen, einschließlich aller Fragen von Organisation, Kommunikation, Elternbeteiligung und Kosten. Sie können damit eigene Projekte erfolgreich planen und umsetzen. Alle Medien stehen in der Umweltbibliothek kostenfrei zur Einsicht und Ausleihe zur Verfügung.
Download: Literaturliste (PDF, 92 KB).
4. Linkverzeichnis Umweltpädagogik
In in unserem Linkverzeichnis finden Sie in der Kategorie Pädagogik / Bildung eine Vielzahl von Links zur umweltpädagogischen Arbeit in Schule und Freizeit.
5. Umweltbildungsangebote des Ökolöwen
Unser Trägerverein beheimatet neben der Umweltbibliothek weitere Projekte, die Sie in Ihrer Umweltbildungsarbeit nutzen können.
Bio für die junge Generation
Mit diesem neuen Projekt sollen Schülerinnen und Schüler frühzeitig an den ökologischen Landbau und seine Produkte herangeführt werden. Planen Sie mit uns eine auf Ihre Möglichkeiten zugeschnittene Mischung aus Information, Exkursion und gemeinsamem Kochen / Backen.
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Umweltbildung im Stadtgarten Connewitz
Der Stadtgarten Connewitz wird seit 1993 von MitarbeiterInnen und FreundInnen des Ökolöwen als naturnah gestalteter und biologisch bewirtschafteter Schaugarten betrieben. Für die in nachfolgendem Link aufgeführten Angebote rund um Lebensräume, Pflanzen, Tiere, Naturschutz und Jahreszeiten können Sie mit uns jederzeit einen Termin vereinbaren.
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Walderlebnis & Umweltbildung
Nachhaltiges Lernen funktioniert nirgendwo besser als vor Ort. Deswegen bietet der Ökolöwe Erlebnis- und Lernaktivitäten direkt im Grünen an. Ob Spurensuche oder Nachtwanderung, einer Naturbastelwerkstatt oder Kräuterstunde - diese Eindrücke werden die Teilnehmer so schnell nicht vergessen! Durch spielerisches Wahrnehmen und Erfahren werden die Einblicke in die grundlegenden Vorgänge des facettenreichen Ökosystems Wald nachhaltig erlernt.
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AG Geoökologie
Die AG bietet Projekttage und Exkursionen für die gymnasiale Oberstufe (Fächer Biologie und Geografie) zu Parks, Streuobstwiesen, Auewald, stehenden und fließenden Gewässern an. Die SchülerInnen können dabei die Lebensräume, einheimische Tier- und Pflanzenarten sowie wissenschaftliche Arbeitsmethoden zur Untersuchung und Beschreibung der Lebensräume und Arten kennenlernen. Kontakt für weitere Informationen und Absprachen über: ag_geooekologie@yahoo.de
6. Wettbewerbe
Schülerwettbewerb 2011 in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik
„Heute schon(en). An morgen denken! Ressourcen intelligent nutzen.“
In der neuen Wettbewerbsrunde dreht sich alles um das Thema Ressourcenschonung. Dahinter stecken vielfältige Forschungsfelder: Rohstoffe, Energie und Wasser, um nur einige zu nennen. Die zentrale Frage ist immer: Wie können wir mit den begrenzten Ressourcen unserer Erde nachhaltiger und effizienter umgehen? Gefragt sind zukunftsweisende Antworten aus einem naturwissenschaftlich-technischen Blickwinkel.
Eine gute Nachricht gibt es für Schülerinnen und Schüler aus Österreich, der Schweiz und von den Deutschen Auslandsschulen in Europa. In diesem Jahr steht der Wettbewerb auch ihnen offen. Schließlich müssen Ressourcen überall intelligent genutzt werden – von Rom bis Berlin, von Bern bis Lissabon, von London bis Istanbul. Darum gilt es: „Heute schon(en). An morgen denken!"
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zur Anmeldung
Auch im Jahr 2010 werden wieder Vielfalt-Entdecker gesucht!
Biologische Vielfalt gibt es überall: an jedem Fleck, an jedem Ort, in jedem Land. Sie ist eine wichtige Lebensgrundlage für uns Menschen. In einer handvoll Erdboden leben fast genauso viele Organismen, wie Menschen auf der Erdkugel. 5 Milliarden Lebewesen: vom Geißeltierchen bis zum Regenwurm.
Wer kann mitmachen?
- Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 16 Jahren
- Schulklassen und Jugendgruppen
Ihr könnt euch mit langfristig angelegten Projekten ebenso bewerben wie mit kurzfristigen Aktionen.
Beim DBU-Wettbewerb entscheidet nicht das Vorwissen.
Querdenken und Engagement sind gefragt!
Bewerbt euch mit einem Projekt in einer der
3 Wettbewerbskategorien:
- Natur erforschen
- Global handeln
- Kreativ kommunizieren
Was ist zu tun?
-
Biologischer Vielfalt ist euch wichtig!
- Startet Aktionen und Projekte!
-
Mischt euch ein! Denkt quer!
- Setzt euch für eine soziale, gerechte und nachhaltige Zukunft ein!
- Präsentiert eure Ideen und Projekte der Öffentlichkeit!
- Motiviert andere zum Handeln!
-
Holt euch bei eurer Aktion Unterstützung, zum Beispiel von einem Umweltbildungszentrum, einem Medienzentrum, einer Jugendherberge oder einem anderen Experten vor Ort - das bringt euch bei eurer Bewertung sogar Pluspunkte ein!
Es gibt Preise im Gesamtwert von 20.000 Euro zu gewinnen.
Und: Jeder Bewerber gewinnt, auch die letzten werden nicht ganz leer ausgehen. Lasst euch überraschen.
Bewerbungsschluss ist der 15. Dezember 2010.
Kinder- und Jugend-Medienwettbewerb sucht Visionäre
Kinder und Jugendliche bis 26 Jahre aufgepasst: bis 30. September könnt ihr Beiträge für den Medienwettbewerb „Visionale Leipzig 2010“ einreichen. Dabei ist es völlig egal, ob ihr ein Video dreht, einen Radiobeitrag produziert, Fotos macht oder etwas für die Kategorie Multimedia-Interaktiv einreicht. Für den allgemeinen Wettbewerb sind euch auch thematisch keine Grenzen gesetzt. Vielmehr interessiert, was euch bewegt.
Was den Ökolöwen besonders freut: Das diesjährige Sonderthema heißt „Abenteuer Natur“. Was macht eurer Meinung nach die Natur zum Erlebnis, zu einem Abenteuer? Und wie bringt ihr sie mit Leipzig in Verbindung? Zeigt einfach, was euch wichtig ist.
Was ihr unbedingt wissen müsst: Jeder darf nur zwei Beiträge einreichen. Sie müssen in diesem oder im letzten Jahr entstanden sein.
Wer gewonnen hat, wird auf der Preisverleihung am 21. November im Werk II verkündet. Dabei werden die besten Beiträge in den Kategorien Video, Multimedia-Interaktiv, Fotografie und Radio in den Altersstufen 0 bis 16 und 17 bis 26 Jahre ausgezeichnet. Außerdem können auch ganze Schulklassen oder Arbeitsgruppen ihre Werke einreichen. Diese nehmen dann am Schulwettbewerb teil.
Übrigens: Mehr Informationen, wo ihr Hilfe in Sachen Technik bekommt und wie ihr euch bewerbt, findet ihr im Internet unter www.visionale-leipzig.de
Noch nicht angefangen? Dann wird’s Zeit! Einsendeschluss ist der 30. September (Es gilt das Datum des Poststempels)! Viel Spaß und viel Erfolg!
Weltwassertag 2010 - Start der VDG-Schülerwettbewerbe zu den Themen "virtuelles
Wasser" und "Gewässerauen"
(24.3.2010) Auch in diesem Jahr sind Kinder und Jugendliche eingeladen, kreativ
zu sein und bei den Schülerwettbewerben der Vereinigung Deutscher Gewässerschutz
mitzumachen:
Für den Wettbewerb "Ich sehe Wasser, was Du nicht siehst!" können die Teilnehmer
virtuelles Wasser in Lebensmitteln und den Dingen des Alltags entdecken
und zeigen, wie unsere Lebensweise und die Wasserknappheit in vielen Ländern der
Erde zusammenhängen und wie eine bewusste Lebensweise zu einer schonenderen
Wassernutzung in anderen Ländern beitragen kann.
Der Wettbewerb "Abenteuer Auen - Bach- und Flussauen erforschen" lädt ein, die
Tier- und Pflanzenwelt an und in Bächen und Flüssen zu erforschen, auch
Vorschläge zum Schutz dieser wertvollen Lebensräume zu erarbeiten oder selbst
zur Verbesserung des ökologischen Zustands der Gewässer mit ihren Auen
beizutragen - gerade im Jahr der Biologischen Vielfalt 2010 von besonderer
Bedeutung.
Nach dem Start der Wettbewerbe am Weltwassertag haben die Teilnehmer nun bis
Ende Oktober Zeit, kreative Beiträge einzureichen. Es gibt wieder tolle
Sachpreise zu gewinnen!
Weitere Informationen und Anmeldung zu den Wettbewerben unter
www.virtuelles-wasser.de und www.auen-leben.de
Aktion Klima! verlängert
Aufgrund der großen Resonanz der Schulen auf das Programm Aktion Klima! wird das Programm jetzt bis zum September 2011 vom Bundesumweltministerium unterstützt. Es stehen weitere 1000 Klimakisten für die Schulen und Bildungseinrichtungen zur Verfügung; 500 Schulen bekommen erneut die Möglichkeit, bis zu 500 Euro für klimaschonende Maßnahmen zu erhalten.
Ziel von Aktion Klima! ist es, Schulen und Bildungseinrichtungen zu aktivieren und zu motivieren, einen spürbaren Beitrag zur Minderung der CO2-Emissionen zu leisten. Die KlimaKiste ist voll gepackt mit Messgeräten, Experimentiermaterial und Informationsbroschüren. Aktion Klima! ist Teil des Aktionsprogramms "Klimaschutz in Schulen und Bildungseinrichtungen".
Informationen und Anmeldung unter http://klima.bildungscent.de
Auf zur großen Nussjagd!
Die kleine Haselmaus ist sehr scheu und hauptsächlich nachts unterwegs. Man kann sie nur selten beobachten. Um herauszufinden, wo diese bedrohte Tierart in Deutschland noch vorkommt, machten sich Kinder und Jugendliche in einigen Bundesländern auf die Jagd nach Nüssen. Durch die Art und Weise, wie die Nuss geknackt wurde, können Spezialisten erkennen, welches Tier es war. Der Fundort gibt also einen Hinweis darauf, wo es noch Haselmausvorkommen gibt. In Hessen sammelten beispielsweise über 7.000 Kinder bei der Nussjagd 2007/2008 insgesamt 92.913 Haselnüsse und konnten dadurch 100 verschiedene Lebensräume der Haselmaus nachweisen. Ähnliche Aktionen fanden in Sachsen und Schleswig-Holstein statt. In Sachsen können Kinder dieses Jahr außerdem an Suchaktionen teilnehmen, mit deren Hilfe Standorte des Glühwürmchen kartiert werden sollen.
www.laternentanz.eu
Evolution im Schneckentempo entdecken
Fast jeder hat sie im Garten oder Gebüsch schon einmal gesehen: die Bänderschnecken. Ihre Gehäuse können gelb, braun oder rot sein und bis zu fünf verschiedenfarbige Bänder aufweisen. Dunkle Schneckenhäuser sind in Wäldern häufiger, während Schnecken in Wiesen heller sind. Helle Gehäuse reflektieren die Sonnenstrahlen, während dunkle Gehäuse die Wärme stärker aufnehmen. Dunkle Gehäuse gibt es eher im kühlen Norden, wo die Schnecken mehr Wärme benötigen. Aus Anlass des 200. Geburtstags von Charles Darwin starteten das Berliner Museum für Naturkunde, der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig (UFZ) ein europaweites Mitmach-Projekt. Schulen und Hobbynaturforscher sind aufgerufen, Bänderschnecken zu suchen, Merkmale wie Färbung und Anzahl der Bänder zu notieren und dies auf eine Internetseite einzutragen. Mit der Zeit soll so eine Europakarte entstehen, die im Vergleich mit historischen Daten die Evolution vor der Haustür miterleben lässt.
www.evolutionmegalab.org
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